Endoskopische Untersuchung

Koloskopie und Gastroskopie im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung

Die Endoskopie ermöglicht eine Untersuchung der Schleimhäute der Speiseröhre, des Magens und des Dickdarms. Es können gegebenenfalls therapeutische Eingriffe sowie eine schmerzlose Entnahme von Gewebeproben (Biopsie) durchgeführt werden. Krankheiten können so frühzeitig erkannt werden.

Zu den häufigsten Endoskopien zählen die Koloskopie (Darmspiegelung) und die Gastroskopie (Magenspiegelung). Diese dienen vor allem zur Vorsorge und Diagnose von Magen-Darm-Erkrankungen.

Die Darmspiegelung spielt insbesondere zur Früherkennung von Dickdarmkrebs eine wichtige Rolle. Eine Durchführung wird deshalb auch im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung grundsätzlich ab dem 50. Lebensjahr empfohlen.

Leitung Endoskopie & Aufwachraum

Doris Linsmeyer

Terminvereinbarung

Koloskopie (Darmspiegelung)

Die Koloskopie wird durchgeführt

  • zur Früherkennung von Dickdarmkrebs
  • bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
  • bei Blut oder Schleimbeimengung im Stuhl
  • bei einer Änderung des Stuhlverhaltens (Verstopfung, Durchfall)
Ablauf der Darmspiegelung

Im Rahmen eines Vorgesprächs im Gesundheitszentrum für Selbständige werden Ihre gesundheitlichen Beschwerden besprochen, der Ablauf der Koloskopie erklärt und auftretende Fragen kompetent von unseren Spezialist*innen beantwortet.
Bei der Darmspiegelung wird der Dickdarm untersucht. Die Verabreichung eines Beruhigungs-/Schlafmittels (Sedierung) sorgt dafür, dass Sie den Eingriff weitgehend schmerzfrei erleben. Aufgefundene Polypen können großteils während der Untersuchung direkt abgetragen und Gewebeproben zur weiteren Abklärung entnommen werden (Biopsie).

Die Koloskopie dauert ca. 20 bis 30 Minuten. Die Befundbesprechung findet etwa zwei Wochen nach der Untersuchung statt, in der wenn nötig eine entsprechende Therapie verordnet wird.

Gastroskopie (Magenspiegelung)

Die Gastroskopie wird durchgeführt

  • zur Diagnostik von Reflux- und Magenerkrankungen
  • bei Schluckstörungen und Sodbrennen
  • zur Abklärung bei Übelkeit und Erbrechen
  • bei unklaren Oberbauchschmerzen
Ablauf der Magenspiegelung

In einem Vorgespräch im Gesundheitszentrum für Selbständige werden Ihre Beschwerden und Anliegen mit Ihnen besprochen. Zudem werden Sie über den Vorgang der Gastroskopie informiert und können allfällige Fragen direkt abklären. Bei der Magenspiegelung wird der obere Teil des Verdauungstraktes (Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm) zur Diagnostik von Reflux- oder Magenerkrankungen untersucht. Durch eine Lokalanästhesie des Rachens oder eine Sedierung (Verabreichung eines Beruhigungs-/Schlafmittels) verläuft der Eingriff für unsere Patient*innen schonend und schmerzfrei. Während der Untersuchung können Gewebeproben entnommen (Biopsie) und entdeckte Gewächse abgetragen sowie Blutungen gestillt werden.

Die Gastroskopie dauert ca. 10 bis 15 Minuten. Etwa zwei Wochen nach der Untersuchung werden die Ergebnisse besprochen und falls notwendig therapeutische Maßnahmen angeordnet.

Die Dauer der Untersuchung variiert, es kann daher trotz Terminvergabe zu Wartezeiten kommen.
Wir ersuchen Sie um Verständnis.

Gesundheit geht durch den Magen

Ein gesunder Magen-Darm-Trakt ist wesentlich für unsere Immunabwehr - ca. 70 % unserer Immunzellen befinden sich im Darm. Mit ausgewogener Ernährung, ausreichend Bewegung und rechtzeitiger Vorsorge können Sie Ihre Darmgesundheit verbessern. Wie genau das geht erfahren Sie hier:

Gesundheit geht durch den Magen

Frau hält Hände vor dem Bauch.

Hinweis zu COVID-19

Wir haben umfangreiche Schutzmaßnahmen für Ihre Sicherheit getroffen und bitten Sie diese zu beachten.

Für eine Endoskopie (Gastroskopie, Koloskopie) ist ein negativer PCR-Test erforderlich.

Für genesene Personen entfällt für die Dauer von zwei Monaten nach abgelaufener Infektion die Verpflichtung zum PCR-Test. Bitte bringen Sie zur Untersuchung einen Nachweis der kürzlichen COVID-Infektion bzw. Genesung mit (Absonderungs­bescheid, wenn der Infektions­beginn länger als 10 Tage zurückliegt; Nachweis eines Ct-Werts >30; Genesungs­zertifikat; ärztliche Bestätigung).

Bitte beachten Sie dazu unseren Hinweis zum PCR-Test.